Die Wettbewerbe 2000 - 2005

Denkanstöße geben und die politische Streitkultur in der entwicklungspolitischen Debatte zu beleben, ins Herz der politischen Artikulation stoßen, journalistische, der Aktualität gesellschaftlicher Prozesse verpflichtete und künstlerische Aussagen zusammenfügen – die Redaktion der ‚Zeitschrift Entwicklungspolitik’ und das Dritte Welt Journalist/innen Netz (DWJN) haben zusammen mit anderen im Jahre 2000 erstmals Preise für gute Fotos und Karikaturen im Politikfeld Entwicklungspolitik ausgeschrieben und in Berlin (Deutschland) verliehen.

Ausgezeichnet wurden 2000 in der Kategorie Karikatur:
1. Preis Alfred J. Smolinski (Küssnacht am Rigi, Schweiz)
2. Preis Hans Sigg (Curio, Schweiz)
3. Preis Jürgen Tomicak (Werl-Westönnen, Deutschland)


Die Jury für den Bereich Karikaturen bestand 2000 aus:
Prof. Jörg Becker (Medienwissenschaftler, Solingen), Fritz Berger (Fotograf, Bern) Uschi Eid (Parlamentarische Staatssekretärin, Berlin), Professor Dietrich Grünewald (Kunstwissenschaften, Koblenz), Peter Pfister (Karikaturist, Berlin), K. Friedrich Schade (Redaktionsleiter, Frankfurt/M) und Prof. Klaus Staeck (Grafiker, Heidelberg).


In Absprache mit dem Medienpreis Entwicklungspolitik, den das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ausschreibt und den der Bundespräsident Deutschlands überreicht, ist 2003 die zweite Ausschreibung erfolgt. Diesmal wurden die Preise in Frankfurt/Main (Deutschland) verliehen.

Die Preisträger 2003 in der Kategorie Karikaturen waren:
1. Preis: Maria Sauheitl (Deutschland)
2. Preis: Andreas Buser (Schweiz) und Walter Hollenstein (Schweiz)


Der internationalen Fachjury gehörten an: Peter Bettelheim, Linguist (Österreich); Martina Gelsinger, Kunstwissenschaftlerin (Österreich);Marie-Anna Gneist, Fotografin (Schweiz); Prof. Dietrich Grünewald, Kunstwissenschaft (Deutschland); Prof. Dieter Kramer, Kulturwissenschaftler (Deutschland); Urs. A, Jaeggi, (Leiter des Ressort Information und Bildung bei ‚Brot für alle’ (Schweiz), Martin Liebig, Infografiker (Deutschland); Lydia Matzka, Fotografin (Österreich); Anja Ruf, Journalistin (Deutschland); K. Friedrich Schade, Redaktionsleiter (Deutschland); Sabine Spieckermann, Infografikerin, (Deutschland); Christian Wilmsen, Deutsches Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Deutschland).


In der Kontinuität der Ausschreibungen 2000 und 2003 wurde der Wettbewerb in der Kategorie Karikatur 2005 fortgesetzt. In diesem Jahr stand die Zwischenprüfung der Millenniumsentwicklungsziele (MDG) auf der internationalen Tagesordnung. Deshalb wurde die Realisierung der MDGs als Thema für den Wettbewerb gewählt. Aus den eingesandten Karikaturen entstand in Zusammenarbeit mit der entwicklungspolitischen Organisation "Dialog International e.V." ( www.dialog-international.org ) ein Bildungsprojekt. Aus den besten 48 Karikaturen wurde eine Ausstellung konzipiert, die seit März 2006 an Schulen und andern Bildungseinrichtungen bundesweit gezeigt wird ( www.armut-muss-geschichte-werden.de

Die Preisträger 2005 waren:
1. Preis: Suresh Sawant (Indien)
2. Preis: Jim Morin (USA)
3. Preis: Finn Graff (Norwegen)


Der Expertenjury des globalen Karikaturenwettbewerbs 2005 gehörten an: Rainer Hachfeld, Karikaturist (Berlin); Al Imfeld, Schriftsteller (Schweiz); Prof. Dieter Kramer, Kulturwissenschaftler (Deutschland); K. Friedrich Schade, Redaktionsleiter (Deutschland); Heide Simonis, Ministerpräsidentin a.D. (Deutschland)